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Grundsätze

  1. Der Mensch ist ein bio-psycho-sozial-spirituelles Wesen; er ist eine Einheit von Geist, Seele und Körper.
  2. Der Mensch will nicht nur überleben, sondern er sucht nach einem Sinn und Zweck für dieses Überleben.
  3. Der Mensch ist ein auf Sinn angelegtes Wesen. Er ist motiviert, in der Welt, in seiner Existenz und seinem Handeln einen Sinn zu finden. 
  4. Der Mensch lebt in einer Welt von Bedeutungen; er sucht nach einer sinnvollen Gestaltung der Situation.
  5. Der Mensch ist gebunden und frei. Er wird durch seine Gene "festgelegt"; sein Leben durch soziale Erfahrungen "gestaltet". Aber seine Gedanken und sein Verhalten sind nicht durch die Biologie und die Umwelt determiniert, weil er durch "Geist" die Möglichkeit zum Wählen hat. 
  6. Der Mensch ist ein Teil der Gemeinschaft; er beeinflußt andere und wird von anderen beeinflußt (Familie, Gesellschaft, Kultur). Die Beziehung zu anderen können eine Quelle für Sinn wie auch eine Quelle für Leid sein.
  7. Der Mensch kann die biologischen, sozialen, kulturellen und historischen Einflüsse tranzendieren, denn er hat die Freiheit und Verantwortung, sein Leben selbst zu gestalten. 
  8. Der Mensch ist einmalig und einzigartig.
  9. Der Mensch kann gut und böse, rational und irrational sein. Für was er sich jeweils in der Situation entscheidet, ergibt sich aus einem ständigen inneren Ringen.
  10. Der Mensch kann sich ändern und durch Lernen als Person reifen.
  11. Zum menschlichen Leben gehören Streß, Furcht, Schuld, Scham, Sinnlosigkeit, Verzweiflung, Frustration und Todesangst. Trotzdem kann der Mensch ein erfülltes Leben führen, wenn er schöpferische, Erlebnis- und Einstellungswerte verwirklicht.
  12. Der Mensch ist nicht da, um sich mit sich selbst zu beschäftigen, sondern sich "erkennend und liebend" einer Sache oder einer anderen Person hinzugeben.